frauen leben 3: Familienplanung von 20- bis 44-jährigen Frauen – Schwerpunkt Schwangerschaftskonflikte (Fachtagung)
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Expertinnen und Experten Programm Mittwoch
29. Oktober 2014
Donnerstag
30. Oktober 2014

Abschlusstagung "Familienplanung: Ja! Aber?"

Abschlusstagung "Familienplanung: Ja! Aber?"

Von richtigen und anderen Zeitpunkten für Kinder – Analysen und Folgerungen für Forschung und Praxis.

Familienplanung: Ja! Diese Möglichkeit, einen wichtigen Lebensaspekt selbstbestimmt zu gestalten, ist von großer und unbestrittener Bedeutung für Frauen und Männer.

Familienplanung: Aber? Familienplanung muss heute die persönliche Entwicklung von Partnerschaften und das berufliche Engagement berücksichtigen – und das ist nicht einfach. Die Mehrheit der Frauen ist der Meinung: "Den richtigen Zeitpunkt für Kinder gibt es nicht." Geburten werden aufgeschoben, Kinderwünsche werden nicht immer wahr. Umgekehrt ist ein Drittel aller Schwangerschaften nicht auf den Zeitpunkt hin geplant eingetreten und auch das Ungewollte kann ganz selbstbestimmt akzeptiert werden.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die Studie "frauen leben 3 – Familienplanung im Lebenslauf von Frauen" in Auftrag gegeben, um mehr über die
Anforderungen von Familienplanung heute, verstanden im weiten Sinn als Gestaltung privater Lebensformen, zu wissen. Die telefonische Befragung von 4.002 Frauen und
24 Beraterinnen aus der Schwangerschafts(konflikt)beratung sowie die qualitativen Interviews mit knapp 100 Frauen liefern eine Fülle von interessanten und neuen Erkenntnissen zur Familienplanung in den einzelnen Lebens- und Familienphasen und im Leben von niedrig und hoch qualifizierten Frauen bzw. unter Armutsbedingungen. Die Studie legt auch erstmalig umfassende Daten zu den Grenzen der Effektivität der Kontrazeption und zur biografischen Einbettung von ungewollt eingetretenen Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüchen vor.

Die Konferenz richtet sich an Wissenschaft, Praxis (Familien-, Schwangerschafts(konflikt)beratung, Sexualpädagogik) und Politik. Auf der Basis der vorgestellten Forschungsergebnisse und im Austausch miteinander sollen Schlussfolgerungen diskutiert werden. Plenarvorträge liefern Wissen für die Einordnung gesellschaftlicher Entwicklungen, in Workshops werden Teilthemen diskutiert oder Blicke über den Tellerrand hinaus auf die Schweiz, die Niederlande und England geworfen.