Aufbau, Durchführung und Evaluation - Ungeplant schwanger (Projektsteckbrief)
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Ungeplant schwanger – wie geht es weiter? Ein Modellprojekt zur ärztlichen Aufklärung in Schulen

Ungeplant schwanger – wie geht es weiter?

Inhaltsübersicht


 

Projektleitung

  • Dr.med. Christine Klapp, Vorstand  ÄGGF e.V., Oberärztin Geburtsmedizin Charité, Universitätsmedizin Berlin
  • Andrea Mais, Ärztin, Vorstand  ÄGGF e.V., Recklinghausen
  • Geschäftsstelle: ÄGGF e.V. Pickhuben 2, 20457 Hamburg, www.aeggf.de

 

Kooperationen

  • Landesverband Pro Familia Berlin: Irina Theisen, Dipl.Psych.
  • Sozialdienst der Charité: Johanna Gimm, Sozialarbeiterin (BA); Human Rights and Intern. Politics (MA)  Teamleitung im Virchow-Klinikum und Mitglied der Kinderschutzgruppe, Charité - Universitätsmedizin Berlin

 

Forschungseinrichtung

  • Das Vergabeverfahren an einen externen Auftragnehmer ist noch nicht ganz abgeschlossen.
  • Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. (ÄGGF e.V.), Hamburg und Kooperationspartner (s.o.)
  • Charité Klinik für Geburtsmedizin, Universitätsmedizin Berlin, Anlaufstelle mit besonderer Erfahrung in Betreuung Von Konfliktschwangerschaften und Vertraulicher Geburt

 

Förderung durch

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Projektleitung: Ilona Renner
Maarweg 149-161
50825 Köln
Tel:  0221 8992-0
Fax: 0221 8992-300
www.bzga.de

 

Projektlaufzeit

01.04.2015 - 31.03.2017

 

Befragungszeitraum

01.02.2016 – 30.11.2016

 

Zielgruppe

Jugendliche in Schulen, 8. - 11.Klasse (13 - 18 Jahre)

 

Stichprobe

N = 1.000 Veranstaltungen in Klassen mit ca. N = 15.000 - 20.000 Teilnehmenden in verschiedenen Schultypen und Altersgruppen in verschiedenen Bundesländern.

Zur Evaluation:
N = 100 Schulklassen mit ca. 1.500 Teilnehmenden aus verschiedenen Schultypen und Altersklassen in drei Bundesländern

 

Methodische Vorgehensweise

a. Projektentwicklung: Aufbau einer Unterrichtseinheit im Rahmen ärztlicher Prävention in Schulen im Rahmen von
  • 90 minütigen ärztlichen Gesprächs- und Informationsveranstaltungen in der Schule
  • im Klassenverband, koedukativ und/oder Mädchen allein
  • Semistandardisiert
b. Evaluation der Unterrichtseinheit in verschiedenen Schultypen, Altersgruppen und Bundesländern (von extern)

 

Erste Projektphase

Pilot von ca. 200 Veranstaltungen
  • Schulungen der ÄGGF-Ärztinnen zum Thema "Ungeplant schwanger – wie kann es weiter gehen?" Bedarfserfassung
  • Interviews mit Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schüler mit Hilfe eines Fragebogens  unter anderem zu Wissensstand, Wissensbedarf/Fragen, Informationsquellen, Relevanz des Themas, Notwendigkeit der Aufklärung hierüber in Schulen, Rolle der Ärztin als Wissensvermittlerin
  • Erstellung eines Curriculums mit anschließend ca. 200 probatorischen Schulveranstaltungen in der o.g. Zielgruppe, in denen das Thema „Ungeplante Schwangerschaft“ besprochen wird (verschiedene Schultypen, Altersgruppen, städtisches/ländliches Einzugsgebiet)
  • Reflexion der Ergebnisse und Erfahrungen sowie Anpassen des Curriculums und ggf. Nachschulung der Ärztinnen

 

Zweite Projektphase

Durchführung der Unterrichtseinheit in ca. 800 Veranstaltungen und Evaluation

Erfassung von Wissenszuwachs und Einstellungsänderung, subjektiver Bedeutung und Akzeptanz der Vermittlungsform bei Interventions- und Warte-Kontrollgruppe mittels Fragebogen. 

In einer 3-Punkt-Befragung (prospektiv, randomisiert-kontrollierte Studie im Parallelgruppendesign) findet diese in je zwei Gruppen verschiedener Schultypen, sowie zwei verschiedenen Altersgruppen statt.