Sexueller Missbrauch / sexualisierte Gewalt
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Sexueller Missbrauch / sexualisierte Gewalt

Prävention sexuellen Missbrauchs in der BZgA

Mit dem Schwangerschaftskonfliktgesetz 1992 wurde Sexualaufklärung erstmals gesetzlich verankert und flächendeckend durch die BZgA umgesetzt. Kinder und Jugendliche werden heute in Schule und Elternhaus aufgeklärt und das Wissen hat sich kontinuierlich verbessert. Eine ganzheitliche positive Sexualaufklärung stellt einen wichtigen Beitrag dar zur Prävention des sexuellen Missbrauchs. Dies allein reicht aber nicht aus, um sexuellen Missbrauch zu verhindern. Kinder sind zwar zunehmend sensibilisiert, wenn es um Grenzüberschreitungen geht, sie wissen aber oft nicht, wohin sie sich wenden können.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erhielt deshalb Anfang 2012 die Aufgabe, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs umzusetzen. Daraufhin wurde in der Abteilung Sexualaufklärung, Verhütung, Familienplanung das neue Referat "Prävention von sexuellem Missbrauch" gegründet. Die Initiative mit dem Namen "Trau dich!" startete im November 2012 und hat eine Laufzeit bis Dezember 2018. Die Initiative ist Teil des Aktionsplans 2011 der Bundesregierung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung. Sie setzt die Ergebnisse des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch und Empfehlungen des Abschlussberichtes der Geschäftsstelle des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Missbrauchs (www.beauftragter-missbrauch.de) um.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu den Evaluationen im Rahmen der "Trau dich!" Initiative sowie zu den Veröffentlichungen zum Thema als auch über die Online-Angebote der BZgA zum Thema Prävention sexuellen Missbrauchs.