Erfahrungswissen von Fachkräften der Fortbildung im Kontext Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Jungen
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Erfahrungswissen von Fachkräften der Fortbildung im Kontext Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Jungen

  • Projektsteckbrief

Erfahrungswissen von Fachkräften der Fortbildung im Kontext Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Jungen

Erfahrungswissen von Fachkräften der Fortbildung im Kontext Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Jungen

Die Studie hat das Ziel, Erfahrungswissen und Erkenntnisse von Fortbildungsreferentinnen und -referenten im Bereich der Prävention sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend zu sichern und zu würdigen. Es soll verallgemeinerbares, übergreifendes fachliches Wissen für die Basisfortbildung zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend erhoben werden. Dieses Wissen soll für weitere Entwicklungen von Maßnahmen im Bereich Prävention sexualisierter Gewalt zur Verfügung gestellt werden.

Inhaltsübersicht


 

Projektteam

Projektleitung
Prof. Dr. Barbara Kavemann, SoFFI F. - Berlin

Mitarbeit
Bianca Nagel M.A., SoFFI F. - Berlin

Institutsleitung
Prof. Dr. Cornelia Helfferich
Sozialwissenschaftliches FrauenForschungsInstitut (SoFFI F.) im Forschungs- und Innovationsverbund an der Evangelischen Hochschule Freiburg e.V. (FIVE)

 

Auftraggeberin

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Maarweg 149-161
50825 Köln
Tel.: 0221 8992-0
Fax: 0221 8992-300
www.bzga.de

 

Forschungseinrichtung

SoFFI F. - Berlin
Düsseldorferstraße 4
10719 Berlin
Tel.: 030 37305636
www.soffi-f.de

 

Projektlaufzeit

Dezember 2016 bis Juli 2017

 

Zielgruppe

Fachkräfte, die Basisfortbildungen zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend durchführen, im Kontext von Fachberatungsstellen, Fortbildungsinstituten oder als Selbstständige. 

 

Methodische Vorgehensweise/Forschungsdesign

Das Erfahrungswissen der Fortbildungsreferentinnen und -referenten wird unter dem Aspekt der in der Praxis entwickelten fachlichen Kompetenzen betrachtet. Die besonderen Erfordernisse und Herausforderungen bei Fortbildungen zur sexualisierten Gewalt in Kindheit und Jugend sollen deutlich werden.

Da wesentliche Teile des Erfahrungswissens nur schwer standardisiert erfragt werden können (unter anderem Haltung, Reflexion, Bewältigung von schwierigen Seminarsituationen), wird ein Methodenmix von standardisierter und qualitativer Forschung eingesetzt.

  • Standardisierter Online-Fragebogen. Er wurde partizipativ mit Expertinnen und Experten aus der Fortbildung erarbeitet.
  • Expertinnen/Experten-Interviews mit Fortbildungsreferentinnen und -referenten, um unterschiedliche Praxis und Erfahrung qualitativ zu vertiefen. Kontrastierend für verschiedene Fortbildungsbereiche. Die Interviewpartnerinnen und -partner erhalten eine Aufwandsentschädigung.
  • Fokusgruppen mit Fortbildungsreferentinnen und -referenten, um komplexere Fragen im Gruppenkontext zu diskutieren.
Die Auswertung erfolgt summarisch, es werden weder Personen noch Einrichtungen erkennbar sein. Sie wird eine Fall übergreifende Analyse von Gemeinsamkeiten vornehmen mit exemplarischem Wissen durch Fallbeispiele verdeutlichen. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Ende des Jahres veröffentlicht und zum Herunterladen online gestellt.