Konzept zur Sexualaufklärung

Die BZgA ist durch das Schwangerschaftskonfliktgesetz (SchKG) beauftragt, unter Beteiligung der Länder und in Zusammenarbeit mit Vertretern der Familienberatungseinrichtungen aller Träger Konzepte zu entwickeln und bundeseinheitliche Maßnahmen zur Sexualaufklärung und Familienplanung zu erarbeiten und zu verbreiten. Konkretisiert ist dieser Auftrag in einem mit den Bundesländern abgestimmten Rahmenkonzept zur Sexualaufklärung.

Rahmenkonzept zur Sexualaufklärung

Das  Rahmenkonzept zur Sexualaufklärung wird in acht Punkten kurz und prägnant erläutert. Die BZgA hat das Rahmenkonzept 1994 in Abstimmung mit den Bundesländern verfasst und in 2016 aktualisiert und überarbeitet. Sexualität wird dort programmatisch als ein existenzielles Grundbedürfnis des Menschen und als ein zentraler Bestandteil seiner Identität und Persönlichkeitsentwicklung definiert.

Die Broschüre kann unter Rahmenkonzept zur Sexualaufklärung bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Sexualaufklärung von Menschen mit Beeinträchtigungen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat ein Konzept zur Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen herausgegeben. Das Rahmenkonzept zur Sexualaufklärung von Menschen mit Beeinträchtigungen. Es wurde partizipativ mit den Betroffenen erarbeitet und wissenschaftlich abgesichert.
Sexualaufklärung von Menschen mit Beeinträchtigungen ist ein Arbeitsschwerpunkt der BZgA. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags zur Sexualaufklärung entwickelt die BZgA Konzepte und Materialien zur Sexualaufklärung, die auf unterschiedliche Zielgruppen abgestimmt sind. Ergänzt wird dieser gesetzliche Auftrag durch die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention, die die Bundesregierung mit dem nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unterstützt.

Ein Ausgangspunkt dieses Konzepts: Sexualität ist ein existenzielles Grundbedürfnis des Menschen, ein zentraler Bestandteil seiner Identität und Persönlichkeitsentwicklung. Ziel ist es, Menschen zu einem verantwortlichen, gesunden und selbstbestimmten Umgang mit Sexualität und Familienplanung in einem umfassenden Sinne zu befähigen. Die BZgA will mit diesem Konzept und den daraus für die Zukunft abzuleitenden Aufgaben zur Verbesserung der Situation beeinträchtigter Menschen beitragen.


Die Broschüre kann unter  Konzept - Sexualaufklärung von Menschen mit Beeinträchtigungen bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Migrantinnen und Migranten als Zielgruppe in der Sexualaufklärung und Familienplanung

Prävention und Gesundheitsförderung sind wichtige Bestandteile des Gesundheitswesens in Deutschland. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist einer der Hauptträger von Prävention und Gesundheitsförderung. Die BZgA will die Bereitschaft des Einzelnen fördern, sich verantwortungsbewusst und gesundheitsgerecht zu verhalten und das Gesundheitssystem sachgerecht zu nutzen. Sie unterstützt einen gleichberechtigten Zugang aller Bevölkerungsgruppen zu Informationen und Angeboten der Gesundheitsförderung. Mit den Bundesländern gemeinsam entwickelte die BZgA ein Rahmenkonzept zur Sexualaufklärung und Familienplanung. Ein Ausgangspunkt dieses Konzepts: Sexualität ist ein existenzielles Grundbedürfnis des Menschen, ein zentraler Bestandteil seiner Identität und Persönlichkeitsentwicklung. Dieser Präventionsansatz der BZgA zur Sexualaufklärung und Familienplanung wird auch für Menschen mit Migrationshintergrund umgesetzt.

Die Broschüre kann unter  Konzept - Migrantinnen und Migranten als Zielgruppe in der Sexualaufklärung und Familienplanung bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.