Nachrichten

Die meisten Deutschen haben zwischen vier und fünf Mal im Monat Geschlechtsverkehr. Bei der Kommunikation über sexuell übertragbare Infektionen zeigt...

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Aktuelle Studie

Schwangerschaftsberatung während der Covid-19-Pandemie aus Sicht von Beratungskräften

Im Juli 2020 startete die Pilotstudie, um die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Arbeit der Schwangerschaftsberatungsstellen zu untersuchen und die Veränderungen der Beratungspraxis sowie die Lebenslagen und Unterstützungsbedarfe (ungewollt wie gewollt) Schwangerer und ihrer Partnerinnen oder Partner systematisch zu erfassen.

Neue Publikation

FORUM Sexualaufklärung und Familienplanung Heft 1-2020

Jugendliche werden geschult, geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen an andere junge Menschen weiter und beraten sie peer to peer. Der Begriff »Peer« kommt aus dem Englischen und bezeichnet eine Gleichrangigkeit von Menschen, die in Verbindung treten. Vorgestellt werden Projekte, die mit dem Peer Ansatz arbeiten.

Aktuelle Studie

Jugendsexualität 2019/2020 Repräsentative Wiederholungsbefragung

Zum neunten Male startet im Juni 2019 eine großangelegte Befragung unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie knüpft an Vorläuferstudien aus den Jahren 1980 bis 2015 an.

Ziel der Studie ist es, zuverlässige Daten über Einstellung und Verhalten von Jugendlichen und ihren Eltern sowie von jungen Erwachsenen in Deutschland in Fragen der Sexualität und Kontrazeption zu ermitteln. Schwerpunktthemen sind Aufklärung in Schule und Elternhaus, erste sexuelle Erfahrungen sowie Verhütungskenntnisse und -erfahrungen. Die BZgA freut sich über eine rege Teilnahme an der Studie, da die Untersuchung dazu beiträgt, Informationsmaterialien zur Sexualerziehung in Familie und Schule sachgerecht und angemessen zu entwickeln.

Ergebnisse erscheinen voraussichtlich Mitte November 2020.

Publikation

Verhütungsverhalten Erwachsener 2018

Pille und Kondom sind nach wie vor die wichtigsten Verhütungsmittel in Deutschland. Das ergab die repräsentative Befragung von 992 sexuell aktiven Frauen und Männern im Alter von 18 bis 49 Jahren. Im Rahmen der Studie wurden sie zu ihrem Verhütungsverhalten, zum Wissen rund um das Thema Kontrazeption und zu den bevorzugten Informationsquellen befragt. Die repräsentative Wiederholungsbefragung „Verhütungsverhalten Erwachsener 2018“  wurde im Dezember 2018 durchgeführt. Die aktuelle Befragung ist im Kern eine Wiederholung der Studien zum Kontrazeptionsverhalten, die 2003, 2007 und 2011 im Auftrag der BZgA durchgeführt wurden.

Publikation

Eine Rückschau auf die BZgA-ReWiKs-Fachtagung

Die Fachtagung war inklusiv und barrierearm. Die Tagungsdokumentation ist eine schöne Erinnerung an zwei Tage, in denen sich Menschen mit und ohne Behinderungen, Mitarbeitende sowie Bewohnerinnen und Bewohner aus Wohneinrichtungen, Forschende und Fachkräfte zum Thema selbstbestimmte Sexualität austauschen konnten. Die Tagungsdokumentation ist eine inklusive Publikation und zweisprachig angelegt. Es gibt Texte in Leichter Sprache und in schwerer Sprache.

Schwerpunktthema "frauen leben"

Studien

Lebensläufe und Familienplanung

Die Untersuchung der Ursachen und Entscheidungsprozesse, wie Frauen und Männer mit den Themen Verhütung, Partnerschaft, Kinderwunsch, Schwangerschaft und Kinderlosigkeit umgehen, ist seit mehr als 15 Jahren ein Forschungsschwerpunkt der BZgA. Unter dem Titeln "frauen leben" führt das Sozialwissenschaftliches Institut zu Geschlechterfragen I FIVE Freiburg (SoFFI F.) unter der Leitung von Prof. Dr. Cornelia Helfferich seit 1998 im Auftrag der BZgA Studien zu Lebensläufen und Familienplanung von Frauen und Männern durch. 

frauen leben 3 - dritte Befragungsrunde (2018)

Familienplanung von 20- bis 44-jährigen Frauen - ungewollte Schwangerschaften und Schwangerschaftskonflikte

Die Studie "frauen leben 3" gehört zu den größten und wichtigsten repräsentativen Bevölkerungsbefragungen zur Familienplanung im Lebenslauf in Deutschland. Seit 2012 wurden über 8.000 Frauen in sieben Bundesländern befragt. Ende 2017 wurde die Befragungsrunde auf weitere fünf Bundesländer ausgeweitet, auf etwa 6.000 Frauen in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Im Juli 2011 startete das Forschungsprojekt frauen leben 3. Ziel ist es die Datenlage zum Familienplanungsverhalten von 20- bis 44-jährigen Frauen zu aktualisieren. Im Fokus der Untersuchung stehen ungewollte Schwangerschaften und die Gründe diese auszutragen oder abzubrechen. Neu an der Studie frauen leben 3 ist, dass sie auch ein stärkeres Augenmerk auf sozialstrukturelle und versorgungsbezogene Rahmenbedingungen für Entscheidungen im reproduktiven Lebenslauf richtet.

 

 

 

 

 

 

 

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18 % der weiblichen Bevölkerung in Deutschland haben einen Migrationshintergrund. Mehr als zwei Fünftel dieser Frauen sind zwischen 20 und 44 Jahre alt und somit in einem Alter, in dem Familienplanung und Familienbildung aktuell sind. Da es über diese sehr heterogene Gruppe bisher nur wenig nach Herkunftsgruppen differenziertes Grundlagenwissen zu Familienbildung, Verhütung und Schwangerschaftsabbrüchen gibt, gab die BZgA die Studie "frauen leben - Familienplanung und Migration im Lebenslauf" in Auftrag.

 

 

 

 

 

 

 

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Wie gestalten und bewerten Frauen ihr Leben heute, und welche Rolle spielt Familienplanung in ihrem Lebenslauf? Diesen Fragen geht die vorliegende Untersuchung zu reproduktiven Lebensgeschichten von Frauen nach. Mehr als 1.400 Frauen zwischen 20 und 44 Jahren wurden zwischen 1998 und 1999 befragt.

 

 

 

 

 

 

 

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Berufstätigkeit und Kinderwunsch, Verhütung und Familienplanung, Vereinbarkeitsprobleme und Geburtenaufschub – alles Frauenthemen? Zumindest in der öffentlichen Diskussion und auch in der Forschung sieht es immer noch ganz danach aus. "männer leben" ist eine der bisher eher seltenen Studien, die die Rolle von Männern bei Fragen der Familienplanung und -gründung untersucht. 1.500 Männer zwischen 25 und 54 Jahren wurden befragt.

 

 

 

 

 

 

 

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Sonderauswertungen

Länderberichte: frauen leben 3

Die Länderberichte beruhen auf einer Sonderauswertung der Studie „frauen leben 3 – Familienplanung im Lebenslauf von Frauen“. Das Sozialwissenschaftliches Institut zu Geschlechterfragen I FIVE Freiburg (SoFFI F.) untersuchte in dieser Studie die Lebensformen, den Kinderwunsch und das Verhütungsverhalten und wertete Angaben zu zurückliegenden ausgetragenen und abgebrochenen, gewollten und ungewollten Schwangerschaften bei 20- bis 44-jährigen Frauen aus. Von 2011 bis 2016 wurden im Auftrag der BZgA für gesundheitliche Aufklärung 20- bis 44-jährige Frauen in sieben Bundesländern befragt. Die Befragung wurde 2017/2018 auf weitere fünf Bundesländer ausgeweitet.

Aktuelle Projekte und Publikationen

Forschungsergebnisse

Jugendsexualität

Sie sind sexuell aktiv und verhüten gut. Das kennzeichnet die heutigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Kulturelle Unterschiede finden sich je nach Herkunft. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der BZgA-Studie "Jugendsexualität 2015". Insgesamt wurden 5.750 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren sowie deren Eltern und junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren befragt. Die Schwerpunktthemen der Untersuchung waren Aufklärung in Schule und Elternhaus, erste sexuelle Erfahrungen und Verhütungskenntnisse sowie -verhalten.

Projekt: Teenagerschwangerschaft

Ungeplant schwanger – wie geht es weiter?

Die Zahl der Teenagerschwangerschaften ist in den letzten Jahren kontinuierlich rückläufig und im internationalen Vergleich sehr niedrig. Für die einzelne Jugendliche führt eine Schwangerschaft jedoch meist zu schweren Konflikten. Um die jungen Menschen bei der Bewältigung ihrer Probleme zu unterstützen, fördert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die Aufnahme des Themas "Unerwartete Schwangerschaft" in die ärztlichen Präventionsveranstaltungen an Schulen. 

Das Modellprojekt ReWiKs

Sexualität selbstbestimmt leben in Wohneinrichtungen

Die BZgA fördert seit über zehn Jahren Forschungsprojekte, die sich an Menschen mit Beeinträchtigungen richten. Eines dieser Projekte ist ReWiKs "Reflexion, Wissen, Können – Qualifizierung von Mitarbeitenden und Bewohnerinnen und Bewohnern zur Erweiterung der sexuellen Selbstbestimmung für erwachsene Menschen mit Behinderung in Wohneinrichtungen". In den vergangenen vier Jahren hat das Forschungsteam von ReWiKs ein vielfältiges Materialpaket zur sexuellen Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigungen entwickelt.